Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V

Sydekum - der Name verpflichtet

Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V

1. Sonderausstellung: Willkommen in Hannoversch Münden                Eine Stadt im Aufbruch in die Moderne - Münden 1959—1969

2. Sydekum Gesprächskreis Geschichte: Dampfschifffahrt auf der Weser und Mündener Werften — Das Ende der Mündener Schiffergilde

Zu 2. Datum: 25. April 2019

Ort: Hotel und Restaurant Schlosschänke, Hann. Münden

Zeit: 19:30 Uhr (Ende spätestens 22 Uhr)

Zu 1. Datum: 31. März bis 19. Mai 2019

Ort: städt. Museum, Welfenschloss, Hann. Münden

Zeit: siehe Plakat

Lassen Sie sich einen Besuch der sehenswerten Sonderausstellung nicht entgehen! - Für Mündener/innen oder „Münden affine“ ein absolutes muss!

Sydekum

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So erreichen Sie uns:

Bitte vormerken: Die nächste Veranstaltung im Jahr 2019:

Samstag, 18. Mai 2019

Exkursion mit PKW, Beginn 15 Uhr

         (Abfahrt bei Geschäftsstelle 14:30 Uhr)

Ort: Bonaforth

Thema: Alte Wege und Hohle

Leitung: Klaus Horst, Geschichtsverein Sydekum

Der Vorstand bittet herzlich um rege Teilnahme.

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Termine.

Heimat– und Geschichtsverein

Sydekum zu Münden e. V.

Geschäftsstelle

Böttcherstr. 3

34346 Hann. Münden

Telefon: 05541 - 956990 (nur 2. und 4. Mittwoch von 10 bis 12 Uhr)

E-Mail: geschichtsverein.sydekum@t-online.de

Der „Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V.“, lädt ein für Donnerstag, den 25.04.2019 zu einem Sydekum Gesprächsabend Geschichte: Dampfschifffahrt auf der Weser und Mündener Werften – das Ende der Mündener Schiffer Gilde.

Die Fahrt 1819 des ersten Dampfschiffs „Herzog von Cambridge“ von Bremen nach Münden und die zweite Fahrt 1843 des Mündener hölzernen Dampfschiffs „Eduard“ von Münden nach Bremen wurde von den Honoratioren der Stadt ausgiebig, fröhlich und zuversichtlich gefeiert. In der bereits begonnenen Epoche der Industrialisierung waren diese Ereignisse aber der Beginn von weiteren tiefgreifenden Veränderungen; sie läuteten das unwiderrufliche Ende der Bedeutung Mündens als Schifferstadt und Warenumschlagplatz ein.

Die maschinengetriebenen Schiffe traten zunächst als Ergänzung, dann aber in Konkurrenz zu der Eisenbahn – ein hoffnungsloses Unterfangen – in Erscheinung. Vor allem entfachte die Dampfschifffahrt gegenüber der althergebrachten Form der Weserschifffahrt mit dem damit verbundenen Treideln im Menschen- und Pferdezug einen unaufhaltsamen Verdrängungseffekt.
Hinzu kam noch, dass nachdem Münden 1823 bereits sein lange verteidigtes Stapelrecht verloren hatte, nun mit dem Ausbau der Eisenbahnverbindung von Kassel bis Karlshafen auch der Verlust der Vormachtstellung des Warentransportes auf der Weser folgte. Darüber hinaus fehlte nun zusätzlich die bisher schützende Hand der Regierung in Hannover.
Auch die 1903 eröffnete Weserumschlagstelle, die vor allem dem Umschlag von Schüttgut diente, konnte den Niedergang der Schifferstadt Münden nicht aufhalten und die Errichtung von Werften – beide verfügten über keine Helling - war von keinem dauerhaften Erfolg gekrönt.

Trotz der negativ verlaufenen Entwicklung sind dennoch natürlich noch viele schöne Episoden auch in Verbindung mit Schiffsnamen, wie „Kaiser Wilhelm“, „Fürst Bismarck“, „Eduard“, „Biene“, „Blücher“ und andere mehr, in Erinnerungen geblieben.

Die Vertiefung dieses Themas ist Anlass, zu dem 2019 nächsten „Sydekum Gesprächskreis Geschichte“ in das Hotel und Restaurant Schlosschänke am 25. April 2019 von 19:30 bis maximal 22 Uhr herzlich einzuladen; Referenten sind Stadtarchivar Stefan Schäfer und Wulf Richter, Geschichtsverein Sydekum.
Willkommen sind alle an der Geschichte und Heimatkunde Interessierte.